Sex-Skandal in Polen : Regierungspartei schließt Vize-Chef aus

Als Reaktion auf einen Sex-Skandal hat die polnische Bauernpartei ihren Vize-Chef Stanislaw Lyzwinski ausgeschlossen.

Warschau - Es handele sich um eine unwiderrufliche Entscheidung, sagte der Samoobrona-Parteivorsitzende Andrej Lepper in Warschau. Die Partei hatte die Entscheidung getroffen, obwohl Lyzwinski durch einen Vaterschaftstest zum Teil entlastet worden war. Eine Analyse des Erbguts eines dreijährigen Mädchens hatte ergeben, dass Lyzwinski nicht ihr Vater sein kann. Dies hatte die 33-jährige Parteiangestellte Aneta Krawczyk behauptet.

Die 33-Jährige hatte auch Parteichef Andrzej Lepper beschuldigt, er habe ihr im Austausch gegen Sex Arbeit in den Parteibüros angeboten. Lepper sprach von einem "Komplott" und forderte die Staatsanwaltschaft auf, die Ermittlungen so schnell wie möglich einzustellen. "Wir werden alles Mögliche tun, um das schlechte Bild unserer Partei, das durch die Medien gezeichnet wurde, zu ändern", kündigte der Parteichef an. (tso/AFP)

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