SHOPPEN ZUM SCHLUSS : Obamas Töchter finden den Ampelmann süß

Wenn das kein schöner Abschluss einer Städtereise ist: Umgeben von einer auffällig-unauffälligen Entourage an Sicherheitsleuten schlendern die beiden Obama-Töchter Malia, 14, und Sasha, 12, durch die Arcaden am Potsdamer Platz. Sie wollen lieber shoppen statt mit Papa und Mama schick abendessen. Besonders angetan hat es ihnen ein Geschäft im Untergeschoss des Einkaufszentrums: der Ampelmann-Laden. Verkäuferin Theresa Plötz wurde vom prominenten Besuch völlig überrascht: „Den ganzen Tag war hier fast nichts los, und dann sowas.“ Die Mädchen seien in aller Ruhe durch das Geschäft gegangen und hätten sich immer wieder zugerufen „Schau mal, wie süß.“ Dabei sei auch mal ein Magnet mit Ampelmannfigur heruntergefallen. Malia sagte an der Kasse, was sie wollte – es bezahlte dann eine Begleitung der beiden Mädchen. Gekauft haben sie ein schwarzes T-Shirt, Konfektionsgröße 140, mit grünem Ampelmännchen und dem Schriftzug „Berlin“ in Weiß, ein ebensolches Baseball-Cap und einen roten Ampelmann-Schlüsselanhänger. Malia fragte dann auch noch, ob sie ein paar Gummibärchen probieren dürfe, die an der Ladentheke auslagen. Durfte sie. Und die Begleitung kaufte auch noch gleich eine Tüte. Satt macht das am Ende aber auch nicht. Deshalb zog der Mädels-Tross gut gelaunt, mit Sonnenbrille im Haar und Ampelmann-Tüte, weiter – raus aus den Arkaden zum Sony-Center. Ihr Ziel: das Restaurant „Josty“. Hier wird deutsche Küche auf rot-weiß-karierten Tischdeckchen serviert. Im ersten Stock des Restaurants ließen es sich die beiden schmecken. Anschließend ging es mit den Eltern zurück in die USA. Christian Tretbar

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