Simbabwe : Opposition verweigert Stichwahl

"Eine Stichwahl ist nicht nötig": Zwei Wochen nach den Präsidentschaftswahlen in Simbabwe reklamiert die Opposition den Sieg für sich und will eine mögliche zweite Runde des Urnengangs verhindern.

Simbabwe
In Johannesburg demonstrieren hunderte Anhänger der Opposition gegen Präsident Mugabe. -Foto: dpa

JohannesburgDie Opposition in Simbabwe verweigert ihre Teilnahme an einem zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahl. Dies teilte der der Generalsekretär der Bewegung für den Demokratischen Wandel (MDC), Tendai Biti, im südafrikanischen Johannesburg mit. "Wir werden an einem zweiten Durchgang der Wahl nicht teilnehmen, da wir diese Wahlen auf Anhieb gewonnen haben, eine Stichwahl ist nicht nötig", sagte Biti auf einer Pressekonferenz.

Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 29. März, bei der MDC-Kandidat Morgan Tsvangirai gegen den 84-jährigen Amtsinhaber Robert Mugabe angetreten war, sind fast zwei Wochen nach der Wahl immer noch nicht veröffentlicht. Mugabe regiert das Land seit 28 Jahren. (jvo/AFP)

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