Politik : Solidarisch und gerecht

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„Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ lautete der Titel des 1997 veröffentlichten gemeinsamen Sozialworts der katholischen und evangelischen Kirche. Das gut 100seitige Dokument verstand sich als kritische Auseinandersetzung mit der sozialen Entwicklung und als ein Versuch, den „Grundkonsens einer zukunftsfähigen Gesellschaft“ zu erarbeiten. Beim Bemühen um Solidarität und Gerechtigkeit sei heute „eine höhere Belastung der Stärkeren zugunsten der Schwächeren“ erforderlich, betonten damals die beiden Kirchen. Die Massenarbeitslosigkeit bezeichneten sie als „gefährlichen Sprengstoff“. Primär müsse die Wirtschaft neue Arbeitsplätze schaffen. Auch sollte die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und das Teilen vorhandener Arbeit stärker gefördert werden. M.G.

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