Somalia : Unicef fordert Hilfe für notleidende Kinder

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef befürchtet angesichts der Kämpfe in Somalia wachsendes Leid und Elend unter der Zivilbevölkerung. Die Vertreibung islamistischer Truppe hinterlasse ein gefährliches Machtvakuum.

Köln - Damit drohe das Land erneut zurück in Chaos und Anarchie zu fallen. Die Organisation appellierte an die internationale Gemeinschaft, eine politische Lösung zu forcieren und die humanitäre Hilfe für die Kinder zu verstärken. Die Konfliktparteien müssten die Kämpfe beenden und die öffentliche Ordnung sicherstellen.

Größere Flüchtlingsströme sind nach Einschätzung von Unicef in den vergangenen Tagen ausgeblieben. Weil aber die Gefahr von Plünderungen und Überfällen massiv steige, müssten bereits jetzt überlebenswichtige Hilfsprogramme für die Not leidende Bevölkerung eingeschränkt oder zeitweise gestoppt werden.

Nach Untersuchungen von Unicef ist Somalia eines der härtesten Länder für Kinder. Jedes vierte Kind leidet demnach an Unterernährung, lediglich 28 Prozent aller Kinder gehen zur Schule. (tso/AFP)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben