Politik : Sozialministerin sieht Riester-Rente auf gutem Weg

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Berlin Nach 300000 Neuabschlüssen im ersten Halbjahr 2005 hat die Zahl der privaten Riester-Renten die Marke von 4,5 Millionen überschritten. Somit seien in sechs Monaten mehr Neuabschlüsse zu verzeichnen gewesen als im Gesamtjahr 2004, sagte Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) am Dienstag in Berlin. „Die Branche geht davon aus, dass 2005 das Jahr der Riester-Rente wird.“ Schmidt verwies darauf, dass Anbieter für den Zuwachs vor allem Vereinfachungen verantwortlich machen, die zum Jahresbeginn in Kraft traten. Die nach dem damaligen Sozialminister Walter Riester (SPD) benannte private Altersvorsorge auf freiwilliger Basis war 2002 eingeführt worden.

Auch die betriebliche Altersvorsorge sieht Schmidt „auf einem soliden Wachstumspfad“. Die Zusatzversorgung der Beschäftigten in der Privatwirtschaft habe sich von Anfang 2002 bis Juni 2004 von 38 auf 46 Prozent verbreitert. Zusammen mit dem öffentlichen Dienst verfügten rund 60 Prozent aller Arbeitnehmer über eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente. Die jahrzehntelange Stagnation der Betriebsrente sei überwunden, sagte Schmidt. dpa

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