Politik : Spaltungs-erfahren

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Manfred Coppik hat es mal versucht – und ist skeptisch, was die Gründung einer neuen Partei angeht. Anfang 1982 trat der damalige Bundestagsabgeordnete aus der SPD aus, gründete mit Gesinnungsgenossen die „Demokratischen Sozialisten“. Die LinksAbspaltung konnte sich damals nicht etablieren. Heute hält er es für „sehr, sehr schwierig“, Überlegungen zur Partei-Neugründung umzusetzen. Für Coppik ist unklar, ob die SPD stets als „kleineres Übel“ gelten darf. „Bestimmte Sauereien kann nur Rot-Grün machen. Das könnte sich die CDU gar nicht leisten“, sagt er dem Tagesspiegel. Die PDS indes habe es nicht geschafft, sich als Reformkritiker-Adresse zu behaupten. „Der rosa-rote Senat in Berlin ist auch nicht gerade ein Musterbeispiel einer Alternative zur Agenda-Politik.“ m.m.

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