Politik : Spanien stürmt an die Spitze

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Die Spanier feierten mit dem verdienten 3:1 (1:0) über Slowenien im südkoreanischen Gwangju den ersten Erfolg in einem WM-Startspiel seit 1950. Vor 25 000 Zuschauern erzielte Sebastian Cimirotic den Ehrentreffer für die Slowenen. Der erstmals für eine WM-Endrunde qualifizierte Außenseiter hatte zwar respektlos und forsch begonnen, musste sich dann aber den technisch überlegenen Spaniern geschlagen geben.

Im zweiten Spiel der Gruppe B gab es ein überraschendes Unentschieden zwischen Paraguay und Südafrika. Trotz einer 2:0-Führung und einer starken Leistung des Torjägers Roque Santa Cruz reichte es für die Südamerikaner nicht zum Sieg. Santa Cruz und und Francisco Arce (55.) brachten die favorisierte Mannschaft von Paraguay zunächst deutlich in Führung. Durch ein Eigentor von Estanislao Struway nach einer Stunde Spielzeit und einen verwandelten Foulelfmeter von Quinton Fortune in der Nachspielzeit retteten die Afrikaner vor 25 186 Zuschauern in Busan doch noch den Punktgewinn. Paraguays Torwart Ricardo Tavarelli, der den noch gesperrten Star-Torhüter Jose Luis Chilavert vertrat, hatte mit einem Foul den Strafstoß verursacht.

In Gruppe F erfüllten sich die Hoffnungen der Engländer nicht. Englands schwedischer Trainer Sven-Göran Eriksson konnte erstmals wieder auf Mittelfeldstar David Beckham zurückgreifen, der sich im April den linken Mittelfußknochen gebrochen hatte. Auf Vorlage Beckhams ging England in der 24. Minute in Führung. Beckham zirkelte einen Eckball in den Strafraum, Sol Campbell stieg am höchsten und wuchtete den Ball per Kopf ins Netz. Nach der Pause hatten beide Teams ihre Chancen, wobei Beckham in der 63. Minute ausgewechselt wurde. Schließlich konnte Niclas Alexandersson von einem Abwehrfehler des englischen Verteidigers Danny Mills profitieren, so dass Alexandersson den Ball aus 20 Metern an Torwart David Seaman vorbei ins Netz schießen konnte. Am Ende war Schweden einem Sieg näher als England, doch Henrik Larsson zog in der Nachspielzeit aus guter Schussposition am Tor vorbei.

In der starken Gruppe F setzte sich Argentinien an die Spitze. Die favorisierten Südamerikaner erarbeiteten sich gegen Nigeria zahlreiche Chancen, konnten aber nur einmal jubeln. Gabriel Batistuta traf in der 63. Minute per Kopfball zum verdienten 1:0-Sieg. Vor 32 000 Zuschauern dominierten die Argentinier ihre Auftaktpartie über die gesamte Spielzeit, vermochten aber nur wenige spielerische Akzente zu setzen.

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