• Spanien und Marokko wollen Streit beenden Gemeinsamer Kampf gegen Terror und illegale Einwanderung geplant

Politik : Spanien und Marokko wollen Streit beenden Gemeinsamer Kampf gegen Terror und illegale Einwanderung geplant

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(dpa). Nach jahrelangen Zwistigkeiten haben Spanien und Marokko eine „neue Ära der Zusammenarbeit“ vereinbart. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero und König Mohammed VI. kamen nach Presseberichten vom Sonntag in Casablanca überein, den islamistischen Terror und die illegale Einwanderung gemeinsam zu bekämpfen. Spaniens Regierungschef hatte dem nordafrikanischen Land den ersten Auslandsbesuch nach seinem Amtsantritt abgestattet. Mohammed VI. empfing Zapatero in seiner privaten Residenz und nahm mit ihm ein „Bad in der Menge“. Eine solche Ehre war zuletzt Frankreichs Präsidenten Chirac zuteil geworden.

Im Mittelpunkt der Unterredung stand nach Medienberichten der Kampf gegen den Terror. Für die Anschläge des 11. März in Madrid wird in Spanien die Islamische Gruppe Marokkanischer Kämpfer (GICM) verantwortlich gemacht. Unter der Regierung von Zapateros konservativem Vorgänger Aznar waren die Beziehungen zwischen beiden Ländern häufig gespannt gewesen.

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