Politik : SPD-Affäre: Das Kölner Rätsel

jz

Auf die Nachricht über weitere mögliche schwarze Konten hat die Kölner SPD mit Erstaunen reagiert. "Ich kann da im Moment wenig zu sagen", sagte der neue Schatzmeister der Kölner SPD, Martin Börschel, dem Tagesspiegel. Börschel hat gegenwärtig keine eigenen Unterlagen aus der zurückliegenden Zeit, weil die Staatsanwaltschaft sämtliche Akten zu den Spendenvorgängen am 4. März beschlagnahmt hat. "Es kann auch durchaus sein, dass es sich bei diesen Konten um legales Geld handelt", glaubt Börschel. Es geht um die ungeklärte Herkunft von Einnahmen in Höhe von rund 500 000 Mark.

Den vollständigen Überblick über die verschiedenen Listen und Aufstellungen hat derzeit Jürgen Schmude, der Vorsitzende der von der SPD eingerichteten Ehrenkommission. Schmude hatte frühzeitig von Steuerprüfer Menger die von ihm rekonstruierte Liste erhalten.

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