SPD : Beck dementiert entschieden Rücktrittsgerüchte

Kurt Beck gibt sich kämpferisch. Er denkt nicht über einen Rücktritt nach und verzichtet auch nicht auf die Kanzlerkandidatur. Seinen Mitbewerber Steinmeier wies er mit den Worten in die Grenzen: "Es ist klar, dass ich das entscheiden werde."

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Kurt Beck: SPD ist aus dem Tief heraus. -

Halle SPD-Chef Kurt Beck hat entschieden die Gerüchte dementiert, er wolle zurücktreten oder auf die Kanzlerkandidatur verzichten. Der "Mitteldeutschen Zeitung" sagte Beck, seine Aussagen vor der SPD-Fraktion am Dienstag sind eine "Kampfansage" gewesen und keinerlei Ankündigung, dass er über einen Rücktritt nachdenkt. Beck war mit der Aussage zitiert worden, wenn er Teil des Problems sei, klebe er nicht an seinem Sessel.

"Der Duktus dieses Satzes war genau das Gegenteil dessen, als das es teilweise rübergebracht wurde", sagte Beck und betonte: "Es war eine Kampfansage und nicht Ausdruck irgendeiner resignativen Haltung und erst recht keine Ankündigung, ich würde über einen Rücktritt nachdenken." Er habe auch gesagt, dass er für und mit seiner Partei kämpfen werde.

Zu seiner Aussage, er werde sich mit seinem Stellvertreter, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, "in klarer und freundschaftlicher Weise" über die Kanzlerkandidatur verständigen, sagte Beck: "Ich habe die Realität beschrieben, dass die Kanzlerkandidatur zwischen uns beiden entschieden wird. Und es ist auch klar, dass ich das entscheiden werde." Sie hätten persönlich ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Generell zeigte sich Beck "zuversichtlich", dass die SPD aus ihrem Tief heraus ist. (kj/ddp)

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