Politik : SPD macht in NRW Boden gut

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Berlin/Stuttgart In der zweiten Runde der Kommunalwahlen von Nordrhein-Westfalen hat die SPD am Sonntag der CDU die Chefsessel in fünf Rathäusern abgenommen. In ihren langjährigen Hochburgen Duisburg und Wuppertal mussten die Sozialdemokraten allerdings zwei schmerzhafte Niederlagen einstecken. Die SPD stellt nun an Rhein und Ruhr 13 Oberbürgermeister, die CDU noch 10. Bei den Stichwahlen in Stuttgart lag Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) zwar deutlich in Front, muss sich jedoch in zwei Wochen einem neuen Wahlgang stellen.

Wie schon nach dem ersten Kommunalwahlgang vor zwei Wochen zeigten sich CDU und SPD in NRW mit ihrem Abschneiden zufrieden. Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) sagte: „Das Pendel schlägt langsam zu Gunsten der SPD zurück.“ Für den CDU-Landesvorsitzenden Jürgen Rüttgers zeigen die Siege in Duisburg und Wuppertal, „dass die CDU in Großstädten gewinnen kann, die bislang immer in Händen der SPD gewesen sind“. Das mache Mut für die Landtagswahl in sieben Monaten.

Die erste Runde der Kommunalwahl am 26. September hatte die CDU trotz deutlicher Verluste von fast sieben Punkten mit landesweit 43,4 Prozent klar gewonnen. Die SPD musste mit 31,7 Prozent (minus 2,2 Prozentpunkte) ihr schlechtestes Kommunalwahlergebnis seit Landesgründung hinnehmen.

Bei der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl verfehlte Amtsinhaber Wolfgang Schuster (CDU) mit 43,5 Prozent im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Schuster hatte sich vor acht Jahren ebenfalls erst im zweiten Wahlgang gegen seine Konkurrenten durchsetzen können.

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