Politik : SPD-Politiker in U-Haft

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Köln/Berlin (dpa/jz). Nach der Verhaftung dreier Schlüsselfiguren im Kölner Korruptionsskandal bemüht sich die SPD um Schadensbegrenzung. Bundesschatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier sagte am Freitag in Berlin, der Bestechungsskandal in der Domstadt habe nichts mit der SPD-Spendenaffäre zu tun. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) vertrat die Ansicht, es handle sich um die Verfehlungen Einzelner. Allerdings fürchtet SPD-Landeschef Harald Schartau „großen Schaden“ für seine Partei hundert Tage vor der Bundestagswahl. Union und FDP machten den Sozialdemokraten schwere Vorwürfe. Nach dem SPD-Bundespolitiker Karl Wienand und dem Müllunternehmer Hellmut Trienekens wurde am Freitag auch die Hauptfigur in der SPD-Affäre, Ex-Fraktionschef Norbert Rüther, wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft genommen.

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