Politik : Spiegel kandidiert für zweite Amtszeit„Aufgabe ist noch nicht erfüllt“

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Berlin (Ch.B.). Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, will für eine zweite Amtszeit kandidieren. „Ich habe mich Anfang 2000 dieser Aufgabe gestellt, und die will ich weiter erfüllen“, sagte er am Freitag dem Tagesspiegel. Eine Amtszeit von zwei Jahren reiche dafür nicht aus. „In den jüdischen Gemeinden habe ich bisher nur Stimmen gehört, die mein Vorhaben unterstützen.“

Der 64-jährige Spiegel betonte aber, er wolle nur gemeinsam mit seinen jetzigen Stellvertretern Michel Friedman und Charlotte Knobloch weiter machen. Beide haben sich nach Angaben von Spiegel dazu bereiterklärt. „Wir arbeiten als Team sehr gut zusammen. Und wenn wir bei der Wahl am 4. Dezember gemeinsam wieder den Auftrag kriegen, dann machen wir weiter.“ Spiegel bezeichnete den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland als eine seiner vorrangigen Aufgaben. Das sei nicht nur im Interesse der Juden, sondern im „Interesse des Landes“.

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