Spitzenkandidatur erklärt : Seehofer will CSU in die Bayernwahl führen

Horst Seehofer will die CSU in den Wahlkampf in Bayern 2013 führen. Der 63-Jährige stellt sich offiziell als Spitzenkandidat zur Verfügung. Um gleichzeitig den Bundestagswahlkampf zu stemmen, setzt er auf eine "Wahlkampflokomotive".

Will als CSU-Spitzenkandidat in die Bayernwahl ziehen.
Will als CSU-Spitzenkandidat in die Bayernwahl ziehen.Foto: dpa

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist jetzt offiziell dazu bereit, Spitzenkandidat der CSU bei der Landtagswahl 2013 zu werden. Seehofer verkündete seine Entscheidung am Mittwoch bei der Klausur der CSU-Fraktion im oberfränkischen Kloster Banz, wie aus Teilnehmerkreisen verlautete. Dieser Schritt des 63-Jährigen war erwartet worden. Er betonte aber in den vergangenen Tagen mehrfach, zunächst müsse die Diskussion mit den Abgeordneten abgewartet werden.

CSU-Fraktionschef Georg Schmid hob die Verdienste Seehofers für die Partei hervor. Schmid sagte bereits vor der Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem Ministerpräsidenten funktioniere hervorragend. Dies sei auch der Grund für den guten Zustand der CSU.

Die Berliner CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt betonte nach einem Treffen mit Seehofer am Rande der Klausur, zwischen ihr und dem CSU-Vorsitzenden gebe es „keine Probleme, sondern nur Gemeinsamkeit“. Seehofer selbst sagte, Hasselfeldt und er seien „tausendprozentig“ auf einer Linie. Die Landesgruppenchefin werde die „Wahlkampflokomotive“ der CSU bei der Bundestagswahl sein.

(dapd)

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