SPITZENTREFFEN : „Verbraucherschutz hat Priorität“

Angesichts der Ausbreitung der EHEC-Seuche sind am Montag Spitzenvertreter von Bund, Ländern und Behörden in Berlin zu Beratungen zusammengekommen. „Es geht hier um Menschenleben“, sagte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) vor dem Treffen im Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. „Verbraucherschutz hat hier die oberste Priorität.“ Nun gehe es darum, weitere Schritte zu beraten.

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sagte, es sei gut, dass alle an einem Strang zögen, um dem Problem Herr zu werden. Dem RKI sei es gelungen, zügig die Infektionsursache einzugrenzen. Der hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) bezeichnete die Lage als „ernsthaft“. Entwarnung könne keine gegeben werden. Thüringens Agrarminister Jürgen Reinholz (CDU) sagte, niemand wisse, woher der Keim komme. Das öffne Spekulationen Tür und Tor. Die Märkte für die von den Warnungen betroffenen Produkte „sind am Zusammenbrechen“. dpa

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