Politik : Spurensuche

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Bei der Fahndung nach islamistischen Terrorzellen sind die deutschen Ermittler mehrfach auf Spuren im Inland gestoßen. Die bekanntesten Fälle: Die „Frankfurter Zelle“ wurde am zweiten Weihnachtstag 2000 ausgehoben, es wurde ein Waffen- und Sprengstofflager gefunden. Die fünf Festgenommenen stehen in Frankfurt vor Gericht. Die aus Algerien stammenden Männer sollen einen Sprengstoffanschlag in Straßburg geplant haben. Die Hamburger Gruppe mit angeblichen Verbindungen zur Al Qaida machte unmittelbar nach den Terroranschlägen in den USA Schlagzeilen. Drei der vier Todespiloten hatten lange in Hamburg gelebt. Zur Hamburger Gruppe soll auch Ramzi Binalshibh gehört haben, der vor knapp vier Wochen in Pakistan gefasst wurde. Bei einer Razzia gegen islamische „Gotteskrieger“ wurden im April in mehreren Städten Deutschlands neun Männer der islamistischen Al-Tawhid-Gruppe festgenommen. Sie soll in Deutschland Anschläge vorbereitet haben. dpa

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