Politik : Stammzellen: Kongress gegen Bush

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New York US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch eine Schlappe im Repräsentantenhaus erlitten. Die erste Kammer des US-Kongresses hat zwei Gesetzesvorlagen abgesegnet, die die staatliche Förderung der Stammzellforschung ausweiten. Bisher ist in den USA das Klonen von Embryos zwar erlaubt, wird aber nicht aus Steuergeldern gefördert. 50 Stimmen für das neue Gesetzesprojekt stammten aus den Reihen von Bushs Republikanern. Der US-Präsident hatte sich nur wenige Stunden zuvor in einer Rede im Weißen Haus noch gegen die Regelungen ausgesprochen. Bush hatte mehrfach damit gedroht, die Gesetze per Veto zu stoppen – nun ist die Frage, ob er diese Drohung wahr macht und damit das deutliche Ergebnis der Parlamentsabstimmung übergeht. Tsp

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