Politik : Stoiber umwirbt US-Investoren

300 Manager zu Gespräch nach München eingeladen

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Berlin (cas). Der bayerische Ministerpräsident und CSUVorsitzende Edmund Stoiber lädt als deutliches Zeichen der Verbundenheit mit den USA am kommenden Mittwoch 300 Vertreter der amerikanischen Handelskammer zu sich in die Münchner Staatskanzlei ein. Vor dem Empfang ist ein Gespräch Stoibers mit 15 Spitzenmanagern amerikanischer Unternehmen geplant. Stoiber will auf die Bedeutung der Firmen für den Standort Deutschland hinweisen und seine Vorstellungen für die Reformen der sozialen Sicherungssysteme und des Arbeitsmarkts darlegen. „Gerade in schwierigen politischen Zeiten ist es wichtig, die Gemeinsamkeiten, die gemeinsamen Werte und die transatlantische Freundschaft zu betonen“, sagte Stoiber dem Tagesspiegel. „Die deutsche und die amerikanische Wirtschaft sind so eng vernetzt, dass es in unser beider Interesse liegt, sie vor politischem Schaden zu bewahren.“

1800 US-Unternehmen erwirtschaften in Deutschland rund 500 Milliarden Euro. Sie beschäftigen hier insgesamt 800000 Mitarbeiter. Diese Zahl solle nicht durch anhaltende politische Verstimmungen gefährdet werden. Die aktuelle politische Situation dürfe nicht auch noch auf die Wirtschaftsbeziehungen ausstrahlen, meint der Ministerpräsident. Dem will er mit verstärktem persönlichen Engagement für weitere US-Investitionen in der Bundesrepublik begegnen.

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