• STREIT ZWISCHEN DEMOKRATEN UND REPUBLIKANERN: Ausblick auf den haushaltspolitischen Ernstfall

STREIT ZWISCHEN DEMOKRATEN UND REPUBLIKANERN : Ausblick auf den haushaltspolitischen Ernstfall

Das Weiße Haus veröffentlicht Sparvorgaben und versucht die Republikaner im Haushaltsstreit so unter Druck zu setzen. Eine Auswahl der Kürzungen:

Flugzeugverspätungen:
Kontrolltürme auf kleineren Flughäfen müssten zeitweise geschlossen werden, auf großen Flughäfen müsste man mit 90-minütigen Verspätungen oder Flugstreichungen rechnen.

Schulausfall: Für Eltern schulpflichtiger Kinder wäre der Ausfall von Tausenden von Lehrern ein großes Betreuungsproblem.

Kinderbetreuung: 30 000 Kinder aus ärmeren Familien würden den Zuschuss zur Kinderbetreuung und damit den Zugang zu Einrichtungen verlieren.

Gesundheitsprogramme: Auch die Impfung für Kinder gegen Masern, Keuchhusten, Mumps oder Tetanus hängt an staatlichen Zuschüssen, wie die Krebsvorsorge. Militär: Flugzeugträger könnten nicht repariert, der Bau von neuen Flugzeugträgern oder U-Booten müsste verschoben werden. Orte, deren regionale Wirtschaft stark vom Militär oder militärischen Aufträgen abhängig ist, fürchten den Sequester stärker. Zigtausende Militärangestellte, die mit Lohnkürzungen zurechtkommen müssen, bedeuten auch zigtausende in ihrer Kaufkraft geschwächte Konsumenten.

Sicherheit: 5000 weniger Beamte stünden für die Grenzkontrollen

zur Verfügung. An Einreise-Flughäfen wie New York, Chicago oder Los Angeles könnten zudem die Wartezeiten am Zoll um 30 bis 50 Prozent steigen. Selbst FBI-Agenten könnten seltener zum Einsatz kommen.

Nationalparks: Viele der 398 Nationalparks müssten teilweise oder ganz geschlossen werden.

Lebensmittelsicherheit: Weniger Lebensmittelkontrolleure.

Obdachlose: 100 000 Obdachlose müssten raus aus ihren derzeitigen Unterkünften. babs

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