Politik : Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung stellt strategische Mängel fest

Die deutsche Personalpolitik in der EU weist nach einer Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung Defizite auf. So habe Deutschland einen geringeren Anteil von deutschen EU-Beamten als Frankreich. Ausgangslage für die Studie von Beate Neuss, Professorin für internationale Politik an der Technischen Universität Chemnitz, waren 6600 Beamte in der EU-Kommission im höheren Dienst. Davon seien 12,7 Prozent Deutsche. "Dies entspricht weder dem Bevölkerungsanteil Deutschlands (etwa 22 Prozent) noch seinem Anteil am EU-Haushalt (knapp 30 Prozent)", hieß es. Um die Situation zu verbessern, müsse eine Personalpflege betrieben werden, um geeignetere Bewerber rechtzeitig ins Spiel zu bringen. Bund und Länder sollen Experten für strategische Stellen anbieten.

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