Politik : Sudan: 600 Tote bei Kämpfen im Süden

Bei blutigen Kämpfen in Südsudan sind in den letzten Tagen nach Militärangaben mindestens 600 Menschen getötet und 1500 weitere verletzt worden. Die Opfer gehörten allesamt der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) an, berichtete die regierungsnahe Zeitung "Al Anbaa" am Montag. Beide Seiten hätten sich im Süden des nordostafrikanischen Landes Gefechte geliefert. Die Regierungstruppen hätten die Kämpfer der SPLA besiegt und sie zum Rückzug aus der Region gezwungen. Die SPLA führt seit 17 Jahren mit der Armee und mit regierungsnahen Milizen einen Bürgerkrieg. Die SPLA kämpft seit 1983 für den christlichen Süden gegen die moslemische Regierung in der Hauptstadt Khartum.

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