Synode der Evangelischen Kirche : Beckstein will Göring-Eckardt in der EKD nachfolgen

Der ehemalige bayerischer Ministerpräsident und bisherige Vize-Präside der Synode Günther Beckstein (CSU) will als Präses kandidieren. Katrin Göring-Eckardt (Grüne) hatte im September dieses Amt niedergelegt.

Der frühere bayerische Ministerpräsident und ehemalige CSU-Politiker Günther Beckstein will neuer Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) werden. Beckstein bestätigte am Donnerstag dem Bayerischen Rundfunk, dass er sich bei der kommenden Synode im November um die Nachfolge von Katrin Göring-Eckardt bewerben will.

Die Synode findet vom 10. bis 13. November in Düsseldorf statt. Das Gremium ist unter anderem für die Gesetzgebung der evangelischen Kirche verantwortlich. Göring-Eckardt hatte im September ihr Amt niedergelegt, um sich nach dem enttäuschenden Abschneiden der Grünen bei der Bundestagswahl ganz auf die Neuausrichtung der Partei konzentrieren zu können.

Beckstein ist bereits zusammen mit Klaus Eberl Vizepräside der Synode. Die beiden führen die Synode in dieser Funktion seit November vergangenen Jahres. Damals hatte Göring-Eckardt wegen ihrer Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl das Amt ruhen lassen. Der kurz vor seinem 70. Geburtstag stehende Beckstein war bei der Landtagswahl im September nicht mehr angetreten und hatte sich nach 39 Jahren Abgeordnetentätigkeit aus der aktiven Politik zurückgezogen. (AFP)

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