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Syrien-Krieg : US-Regierung: Russische Geschosse im Iran eingeschlagen

Laut US-Darstellungen sind vier nach Syrien abgefeuerte russische Marschflugkörper im Iran niedergegangen.

Ein russischer Jet bei der Landung im syrischen Latakia.
Ein russischer Jet bei der Landung im syrischen Latakia.Foto: dpa

Vier von der russischen Marine nach Syrien abgefeuerte Marschflugkörper sind nach US-Darstellung im Iran niedergegangen. Die Geschosse seien am Mittwoch im Iran eingeschlagen, bestätigte ein Vertreter der US-Regierung am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP einen Bericht des Fernsehsenders CNN. Keine Angaben machte er dazu, wo sie einschlugen und ob es Tote oder Verletzte gab. In US-Regierungskreisen hieß es am Donnerstag, es gehe um vier Cruise Missiles, die ein russisches Schiff im kaspischen Meer bereits am Mittwoch abgefeuert habe. Im Gegensatz zu früheren Angriffen seien diese Geschosse auf dem Weg nach Syrien aber nicht über den Iran hinweggeflogen, sondern dort zu Boden gegangen. Das russische Verteidigungsministerium wollte sich nicht zu den Informationen äußern.

Vom Kaspischen Meer aus greift die russische Marine Ziele in Syrien an, um die syrische Bodenoffensive gegen Rebellen zu unterstützen. Bereits seit Ende September fliegt Russland Luftangriffe in Syrien - angeblich auf die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Der Westen bezweifelt dies aber und gibt an, dass vor allem andere gegen die Regierung kämpfende Rebellen bombardiert würden. (AFP)

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