Politik : Telefonanruf verriet Topterroristen Mohammed an USA ausgeliefert

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Islamabad (dpa). Ein Anruf mit einem Satellitentelefon soll den mutmaßlichen AlQaida-Topterroristen Khalid Scheich Mohammed verraten haben. Dadurch seien die Fahnder auf die Spur des Stellvertreters von Osama bin Laden gekommen, berichteten pakistanische Medien am Dienstag. Mohammed wurde an die USA ausgeliefert. Er sei „denen übergeben worden, die ihn haben wollten“, sagte der pakistanische Informationsminister. Nach dessen Andeutungen wurde Mohammed möglicherweise auf den US-Stützpunkt Bagram in Afghanistan gebracht. Bei den Verhören werde „jeder mögliche Druck“ angewendet, hatte ein US-Geheimdienstbeamter dem Fernsehsender CNN zuvor gesagt. Im Unterschlupf Mohammeds sind nach CNN-Informationen Namen möglicher Al-Qaida-Mitglieder gefunden worden. Darunter befänden sich einige, die sich in Washington und anderen amerikanischen Städten aufhalten könnten. In Pakistan hieß es, aus Informationen, die Mohammed preisgegeben habe, könnten sich wichtige Entwicklungen ergeben. Mohammed wird beschuldigt, an zahlreichen Terroranschlägen gegen die USA beteiligt gewesen zu sein, darunter die vom 11. September 2001.

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