Telekom : Das Netz lacht über #Drosselkom

Auch wenn viele Menschen durchaus ernsthaft sauer über die Pläne der Deutschen Telekom sind, kursieren im Internet zahlreiche Witze und Bildmontagen.

Besonders Telekom-Werbungen müssen für die „Drossel“-Witze herhalten. Ein Nutzer verkündet öffentlich, die Bezahlung seiner Telekom-Rechnung zukünftig vom Volumen seines Kontos abhängig machen zu wollen, andere nennen das langsame Laden eine „neue Form der Entschleunigung“. Auf Twitter hat die Aktion mittlerweile einen eigenen Fake-Account „@Drosselkom“. Der zwitschert fröhlich satirische Schlagzeilen und hat schon rund 4500 Follower.

Dort heißt es zum Beispiel: „Vor Cyberkriminellen schützen Sie sich am besten, indem Sie das Netz weiträumig meiden. Das schont dann auch unsere Infrastruktur. Danke!“

Die Website Drossl.de bietet verunsicherten Telekom-Kunden die Möglichkeit des Volumenchecks zum Nachrechnen. Das Online-Satiremagazin „Der Postillon“ ist ebenfalls auf das Thema eingestiegen. Es verkündete am Mittwoch: „Telekom: Deutschlands Internetvorräte sind ohne Drosselung bis 2016 erschöpft“. (Tsp)

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