Politik : Terror und die Folgen: Osama bin Ladens Schaltstelle

Die islamisch-fundamentalistische Terrororganisation Al Qaida wurde um 1989 von Osama bin Laden in Afghanistan gegründet. Al Qaida ("Die Basis") gilt als zentrale Schaltstelle im weltweiten Terrornetz bin Ladens. Nach - allerdings älteren - Schätzungen westlicher Geheimdienste gehörten zu der Gruppe und ihren Partner-Organisationen zeitweilig bis zu 5000 Mitglieder.

Gründungsmitglieder der Al Qaida waren vor allem "arabische Afghanen". So werden moslemische Kämpfer aus dem Nahen Osten bezeichnet, die den Mudschahedin (Gotteskriegern) in Afghanistan in den 80er Jahren bei ihrem Kampf gegen die sowjetische Besatzungsmacht geholfen hatten. Die Terror-Aktivitäten von Al Qaida begannen nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste etwa 1992.

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