Terrorismus : Autobombenanschlag im Baskenland

Beim ersten Terroranschlag nach Aufkündigung der Waffenruhe durch die Untergrundorganisation Eta sind am frühen Morgen im spanischen Baskenland zwei Angehörige der Guardia Civil leicht verletzt worden.

Madrid Zunächst bekannte sich niemand zu dem Attentat. Nach Polizeiangaben detonierte der in einem Lieferwagen versteckte Sprengkörper gegen 3:30 Uhr auf einem Parkplatz vor der Kaserne in Durango. Die Explosion habe großen Sachschaden angerichtet, hieß es. Die beiden Beamten der Guardia Civil hätten Wache gestanden, als die Autobombe außerhalb der Sicherheitszone um die Kaserne gezündet wurde.

Etwa eine Stunde später wurde im wenige Kilometer entfernten Amorebieta ein ausgebranntes Auto entdeckt, das die mutmaßlichen Attentäter zur Flucht genutzt haben könnten.

Ob der Anschlag auf das Konto der Untergrundorganisation Eta geht, wie spanische Medien spekulierten, war unklar. Seit dem Ende der offiziellen Aufkündigung der einseitigen Waffenruhe am 5. Juni durch die Eta habe es mehrere Attentatsversuche gegeben. Sie hätten aber von den spanischen Sicherheitskräften verhindert werden können, hieß es in spanischen Medienberichten vom Morgen weiter. (mit dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben