Terrorismus : Mutmaßlicher Al-Qaida-Kämpfer im Jemen getötet

Al-Qaida-Aktivist Kassem el Raimi, der Drahtzieher eines Anschlags auf spanische Touristen gewesen sein soll, ist im Jemen bei Kämpfen mit Regierungstruppen ums Leben gekommen.

SanaaEinen Monat nach dem tödlichen Anschlag auf spanische Touristen im Jemen haben die Sicherheitskräfte des Landes nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Drahtzieher des Angriffs getötet. Insgesamt seien in der Nähe von Marib vier mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation Al Qaida getötet worden, teilten die Behörden mit. Einer von ihnen sei Kassem el Raimi gewesen, der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlags vom 2. Juli. Ein Selbstmordattentäter hatte damals vor einem historischen Tempel bei Marib eine Autobombe gezündet und acht Spanier sowie deren zwei jemenitische Fahrer mit in den Tod gerissen. Ein Dutzend Menschen wurden verletzt.

Raimi war einer der meistgesuchten Männer im Jemen. Er war zusammen mit anderen mutmaßlichen Al-Qaida-Kämpfern im Februar 2006 aus dem Gefängnis geflohen. Bei dem Angriff der Sicherheitskräfte auf ihn und seine Männer in der Nähe von Marib wurde nach Angaben von Augenzeugen auch ein Soldat getötet. Marib liegt etwa 150 Kilometer von der Hauptstadt Sanaa entfernt, der Ort war die Hauptstadt des legendären Reichs der Königin von Saba. (mit AFP)

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