Politik : Teure Botschaft

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Die frohe Steuerbotschaft des amerikanischen Präsidenten wird für die Arbeiter einer PlastikFabrik in Omaha (Nebraska) teuer. Weil sich George W. Bush für den Montag bei der Firma Airlite Plastics angesagt hatte, um für seine Steuersenkungspolitik zu werben, sollten anderthalb Arbeitsschichten ausfallen. Schließlich erfordert ein Besuch des mächtigsten Mannes der Welt besondere Sicherheitsvorkehrungen. Nach Informationen der „New York Times“ sollen die Arbeiter am Samstag nacharbeiten, oder sie bekommen die ausgefallene Zeit vom Lohn abgezogen. Sie haben aber offenbar auch die Wahl, einen bezahlten oder unbezahlten Urlaubstag zu nehmen. Airlite beschäftigt insgesamt 570 Menschen und produziert Plastikbecher für Joghurt und andere Milchprodukte. Das Unternehmen versteht die Aufregung nicht. Ein Sprecher sagte AP: „Die meisten sind sehr aufgeregt, den Präsidenten zu sehen.“ Tsp

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