TIEFER STURZ NACH KURZEM HÖHENFLUG : Die Skandale der Regierung

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Gerade mal drei Monate hat der Höhenflug des konservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe gedauert, der im September 2006 sein Amt angetreten hatte. Nach einigen spektakulären Erfolgen in der Außenpolitik wurden schon im Dezember 2006 die ersten Skandale bekannt:

21. Dezember 2006: Ein Mitarbeiter von Abe tritt wegen Verstößen gegen die guten Sitten zurück.

29. Dezember 2006: Der Staatssekretär für die Verwaltungsreform tritt wegen Korruption zurück.

Februar 2007: Gesundheitsminister Hakuo Yanagisawa löst einen Sturm der Entrüstung aus, weil er Frauen als „Gebärmaschinen“ bezeichnet. Abe verteidigt seinen Minister. Zugleich wird ein finanzielles Fiasko bei der Verwaltung der staatlichen Rentenversicherung bekannt.

März 2007: Abe selbst löst einen Skandal aus, weil er behauptet, es gebe für die Zwangsprostitution in den von Japan im Zweiten Weltkrieg unterworfenen Ländern keine „glaubwürdigen Zeugen“.

28. Mai 2007: Landwirtschaftsminister Toshikatsu Matsuoka nimmt sich wegen Korruptionsvorwürfen das Leben.

3. Juli 2007: Verteidigungsminister Fumio Kyuma tritt zurück, weil er die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki gerechtfertigt haben soll.

8. Juli 2007: Der neue Landwirtschaftsminister Akagi soll Abrechnungen über Wahlkampfkosten gefälscht haben. AFP

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