Politik : „Titanic“-Regisseur Cameron will das Grab Jesu gefunden haben

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Jerusalem - Kanadische Filmemacher glauben, die Grabstätte von Jesus gefunden zu haben. Sie berichten in einer Dokumentation, dass sich das Grab in einer vor 26 Jahren entdeckten Höhle in Jerusalem befindet. Ihre Aussage stützt sich auf jahrelange Recherchen von Archäologen, Experten für historische Schriften und DNA-Spezialisten, berichtete die Zeitung „Yediot Ahronot“. Der Film „Die Grabhöhle von Jesus“ ist eine Gemeinschaftsproduktion des aus Israel stammenden Kanadiers Simcha Jacobovici und des Regisseurs und Oscar-Preisträgers James Cameron, der den Welterfolg „Titanic“ drehte. „Die Grabhöhle von Jesus“ sollte unter anderem vom World Discovery Channel ausgestrahlt und am Montag zunächst der Presse in New York vorgeführt werden. Die gut 2000 Jahre alte Höhle liegt in Jerusalems Stadtteil Talpiot. Forscher ziehen vor allem wegen der Inschriften auf den Särgen den Schluss, dass es sich bei der Höhle um die Grabkammer von Jesus handelt. Auf sechs von zehn Särgen ist zu lesen: „Jesus, Josephs Sohn“ sowie „Judah, Sohn von Jesus“ und „Maria“. Unklar ist, ob das Grab Jesu leer ist oder ob sich darin die Überreste eines Leichnams befinden. Kritiker bezweifeln, dass es sich um das Grab Jesu handelt. Die Namen waren damals sehr häufig. dpa/Tsp

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