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Trotz Bürgerkrieg : In 18 Monaten soll in Syrien gewählt werden

Im Land wird gekämpft, viele Syrer befinden sich auf der Flucht. Trotzdem sind nun Wahlen angekündigt. In 18 Monaten soll unter Kontrolle der UN über einen neuen Präsidenten abgestimmt werden.

Die zerstörte Hauptstadt Damaskus.
Die zerstörte Hauptstadt Damaskus.Foto: dpa

Im Bürgerkriegsland Syrien sollen in spätestens anderthalb Jahren unter UN-Aufsicht ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt werden. Das sagte der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura am Freitag der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Die Wahlen stünden auf der Tagesordnung der einwöchigen Friedensverhandlungen, die am kommenden Montag - kurz vor dem fünften Jahrestag des Beginns des Konfliktes - in Genf beginnen sollen, sagte de Mistura.

Er hoffe, dass während der ersten Phase der indirekten Gespräche zwischen syrischer Regierung und Opposition Fortschritte mit Blick auf die Bildung einer "neuen, alle Kräfte einbeziehenden Regierung" erzielt würden, erklärte der UN-Sondergesandte. Als weitere Schritte müssten eine neue Verfassung und Neuwahlen folgen.

Der syrische Staatschef Baschar al Assad hatte Ende Februar überraschend Parlamentswahlen für den 13. April in dem Bürgerkriegsland angesetzt. Die wichtigste inländische Oppositionsgruppe, das Nationale Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel (NCCDC), rief am Donnerstag aber zu einem Boykott der Wahl auf. Zuletzt fanden in Syrien im Mai 2012 Parlamentswahlen statt. (AFP)

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