Truppenpräsenz am Hindukusch : USA schicken weitere 3000 Soldaten nach Afghanistan

Die USA verstärken ihre Truppen in Afghanistan. Die derzeitige Zahl von 11.000 Soldaten wird deutlich aufgestockt.

US-Soldaten einer Luftlandedivision in der Provinz Khost in Afghanistan.
US-Soldaten einer Luftlandedivision in der Provinz Khost in Afghanistan.Foto: imago

Die USA schicken mehr als 3000 weitere Soldaten nach Afghanistan. Das sagte Verteidigungsminister James Mattis am Montag im Pentagon, wie ein Sprecher bestätigte. Einige der zusätzlichen Kräfte sind demnach bereits auf dem Weg in das Land am Hindukusch.

Das US-Militär hat derzeit rund 11.000 Soldaten in Afghanistan. Der Einsatz ist mit fast 16 Jahren der längste Krieg der USA. Die Sicherheitslage in dem Land hat sich mit dem Erstarken der radikalislamischen Taliban zuletzt wieder deutlich verschlechtert. Nach Militärangaben kontrollieren die Aufständischen rund elf Prozent des Landes. Weitere knapp 30 Prozent gelten als umkämpft. Zudem gibt es einen Ableger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS).

Die USA haben in Afghanistan zum einen Ausbilder im Rahmen der Nato-Mission „Resolute Support“ im Einsatz. Zum anderen fliegen sie unabhängig davon auch Luftangriffe und sind mit Spezialkräften vor Ort. (dpa)

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