Politik : Tschernobyl: Neue Schutzhülle für Reaktor

15 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl soll der Unglücksreaktor eine neue und dauerhafte Stahlhülle erhalten. Dies sieht eine Vereinbarung zwischen der Regierung der Ukraine und der Osteuropabank (EBWE) vor. Eine Sprecherin der Bank sagte am Dienstag in London, Kiew habe zwar das grundsätzliche Einverständnis zu dem Konzept bekundet, es gebe jedoch noch keinen Vertrag: "Nichts ist unterschrieben, es muss noch verhandelt werden." Das Konzept sieht den Bau einer bogenförmigen Stahlhülle mit einer Spannweite von 260 Metern, einer Höhe von 100 Metern und einer Länge von 120 Metern vor. Die neue Umhüllung des bestehenden Sarkophags solle es ermöglichen, die radioaktiven Stoffe für hundert Jahre sicher einzuschließen.

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