Politik : Überkapazitäten: Kassen: Krankenhäuser verschwenden Geld

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Die Krankenkassen haben Überkapazitäten und Fehlbelegungen in den Krankenhäusern den Kampf angesagt. Aufenthalte im Hospital seien oft medizinisch nicht notwendig, zu lang oder könnten ambulant durchgeführt werden, erklärte die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände er Kassen am Freitag in Siegburg. Mit 85 Milliarden Mark verursachten die Krankenhäuser rund ein Drittel der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung - damit würden jedoch auch unwirtschaftliche Strukturen finanziert, finden die Kassen. Nach neuen Richtlinien soll nun der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) die Patientendaten in den Krankenhäusern prüfen. Bei einer Fehlbelegung drohen die Kassen den Hospitälern mit einer Kürzung der Budgets für das folgende Jahr. Dennoch halten die Kassen ihren Einfluss auf die Finanzplanung der Krankenhäuser für zu gering und fordern mehr Mitspracherecht.

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