Politik : Umfrage: FDP fällt ab, Union legt zu

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Berlin Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 18. September ergibt die aktuelle Sonntagsfrage im Deutschlandtrend im Auftrag von ARD-Tagesthemen und Tagesspiegel weiter eine knappe Mehrheit für Schwarz-Gelb. Zwar schwächelt die FDP und rutscht einen Punkt auf 6 Prozent ab, dafür legt die Union um einen Punkt auf 43 Prozent zu. Die zusammen 49 Prozent würden aber für eine knappe Mehrheit im Bundestag reichen. Demnach hätte die Union 265 Sitze, die FDP 37. Da jedoch mit einigen Überhangmandaten für die CDU zu rechnen ist, könnte Schwarz-Gelb auf insgesamt bis zu 310 Sitze kommen. Die SPD, die einen Punkt auf 32 Prozent zulegt, hätte 197 Abgeordnete, die Grünen kämen auf 43. Die Linkspartei – die im Osten jetzt mit 27 Prozent hinter CDU (30) und SPD (29) zurückgefallen ist – würde 56 Sitze erreichen. Wenn die Bürger den Kanzler direkt wählen könnten, läge Gerhard Schröder zwar vor Angela Merkel (48 zu 42 Prozent). Sein Vorsprung ist jedoch binnen drei Wochen von 16 auf 6 Punkte geschrumpft. Vor der letzten Bundestagswahl war Schröders Vorsprung vor Unions-Kandidat Edmund Stoiber mit 21 Punkten deutlich größer. 79 Prozent (SPD-Anhänger: 58 Prozent) rechnen nicht mehr damit, dass Schröder Kanzler bleiben wird. Tsp

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