Umfrage : Schlechte Karten für SPD vor Wahl in Hessen

CDU und FDP können bei der Landtagswahl in Hessen am Sonntag mit einer komfortablen Mehrheit rechnen, wie eine Umfrage ergab. Für die SPD sieht es dagegen äußerst düster aus.

koch gümbel
Treten gegeneinander als Ministerpräsidenten-Kandidaten an: Thorsten Schäfer-Gümbel von der SPD (l.) und Roland Koch für die CDU....Foto: dpa

Frankfurt/MainSchwarz-Gelb kommt zusammen auf eine Mehrheit von 56 Prozent. Das ergab eine Befragung des Forsa-Instituts für die "Frankfurter Rundschau". Nach den Zahlen würde die CDU 41 Prozent erhalten - gut vier Prozent mehr als im Januar 2008. Noch mehr würde die FDP zulegen, die 15 Prozent erzielen könnte (plus 5,6). Die SPD würde auf 24 Prozent abstürzen (minus 12,7), die Grünen ihren Anteil auf 13 Prozent (plus 5,5) steigern. Die Linke würde mit vier Prozent (minus 1,1) nach nur einem Jahr wieder aus dem Landtag ausscheiden.

Die Umfrage, bei der Forsa vom 6. bis 9. Januar insgesamt 1007 Wahlberechtigte in Hessen befragte, bestätigt mit der klaren Mehrheit für CDU und FDP den Trend von anderen Erhebungen aus den vergangenen Wochen. Allerdings seien sich 41 Prozent der Hessen ihrer Sache auch wenige Tage vor der Wahl noch nicht sicher, ergab die Erhebung. Im direkten Vergleich der Ministerpräsidenten-Kandidaten hat SPD-Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel kräftig aufgeholt. 32 Prozent würden ihn gerne im Amt sehen, während 39 Prozent Amtsinhaber Roland Koch (CDU) bevorzugen. In der Dezember-Umfrage der "FR" hatte Koch noch einen Vorsprung von 44 zu 24 Prozent gehabt. (imo/dpa)

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