Politik : Umfrage: Union erreicht Rekordtief

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Berlin - Fände bereits am nächsten Sonntag eine Bundestagswahl statt, könnte die Union 34 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (minus 1 im Vergleich zum Vormonat) – der schlechteste Wert seit fünf Jahren. Das zeigt der „Deutschlandtrend“ im Auftrag von ARD-„Tagesthemen“ und Tagesspiegel. Die SPD käme auf 28 Prozent (minus 1). Die FDP würde derzeit 14 Prozent (plus 2) erreichen, während die Grünen bei 10 Prozent und die Linkspartei bei 9 Prozent konstant blieben. Für die FDP bedeutet dies ein Rekordhoch, sie profitiert nicht zuletzt von einem Zustrom unzufriedener Anhänger von CDU/CSU.

Trotz der schlechten Werte für die Koalitionsparteien – das Ansehen der Bundesregierung hat sich im September wieder etwas verbessert. Derzeit sind 29 Prozent der Bürger mit der Leistung der großen Koalition zufrieden, ein Plus von sieben Punkten im Vergleich zum August. SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (65 Prozent, plus 6) kann genauso wie Innenminister Wolfgang Schäuble (63 Prozent, plus 5) seine Beliebtheit ausbauen, während Bundeskanzlerin Angela Merkel (54 Prozent, minus 2) und vor allem Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (43 Prozent, minus 6) Popularitätseinbußen hinnehmen müssen. Bei der Kanzlerpräferenz kann Merkel ihren Vorsprung vor dem SPD-Chef wieder ausbauen: 45 Prozent würden sich derzeit für die CDU-Chefin, 33 Prozent für Kurt Beck entscheiden. Tsp

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