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Umfragen : Union im Bund top, Rot-Grün in Niedersachen vorne

04.01.2013 14:48 Uhr
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) empfängt am Freitag Sternensinger in der Staatskanzlei: Ob er mit der FDP weiterregieren kann, steht jedoch noch in den Sternen.Bild vergrößern
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) empfängt am Freitag Sternensinger in der Staatskanzlei: Ob er mit der FDP weiterregieren kann, steht jedoch noch in den... - Foto: dpa

Die CDU erhält in der Sonntagsfrage auf Bundesebene ihren besten Wert seit 2007. In Niedersachsen hingegen, wo schon in zwei Wochen gewählt wird, liegt Rot-Grün vorne. Ausgerechnet die angeschlagene FDP könnte hier am Ende die Wahl entscheiden.

Die Union startet mit einem Umfrage-Höhenflug in das Wahljahr. In dem am Freitag veröffentlichten Deutschlandtrend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap erreichen CDU und CSU mit 41 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2007. Damit ist die Union so stark wie SPD und Grüne zusammengenommen.

Während CDU und CSU im Vergleich zum Vormonat einen Punkt zulegen können, verlieren SPD und Grüne jeweils einen Punkt und kommen auf 29 beziehungsweise zwölf Prozent. Die FDP verharrt bei vier Prozent - genauso viel wie die Piraten, die mit leichten Aufwind einen Punkt zulegten. Die Linke verliert einen Punkt auf sechs Prozent.

Anders sehen die Zahlen in Niedersachsen aus. Gut zwei Wochen vor der Landtagswahl lässt eine neue Umfrage die Spannung weiter steigen: SPD und Grüne können demnach zwar mit einer Mehrheit rechnen - doch lässt ein leichter Aufwärtstrend der FDP die Hoffnungen von Schwarz-Gelb wieder wachsen. Und: Die Mehrzahl der Niedersachsen ist mit der Koalition zufrieden. Schafft die FDP den Sprung, könnten sie mit der CDU die Regierung fortführen.

In der am Donnerstag vom NDR veröffentlichten Infratest-dimap-Umfrage liegt die CDU mit unverändert 40 Prozent deutlich vor der SPD, die auf 34 Prozent kommt, ein Punkt mehr als in der Dezember-Umfrage. Die Grünen verlieren leicht an Zustimmung und liegen bei 13 Prozent (-2). Die FDP legt etwas zu und rangiert mit vier Prozent knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde (+1). Linke und Piratenpartei bleiben wie im Dezember bei drei Prozent.

Zum Start in die heiße Wahlkampfphase wurde Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zu einer SPD-Kundgebung in Emden erwartet, während in Wilhelmshaven eine CDU-Klausur mit Kanzlerin Angela Merkel auf dem Programm stand. „Am Ende wird das ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden“, sagte Birkner, FDP-Landeschef und Umweltminister, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Er sei sich sicher, dass die FDP wieder in den Landtag einzieht.

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