Politik : Umstrittene Wortwahl

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Schon vor vier Jahren diskutierte die Union über den Begriff „Leitkultur“ – und handelte sich harsche Kritik ein. Der damalige Fraktionschef Friedrich Merz forderte, dass sich Zuwanderer einer gewachsenen „ freiheitlichen deutschen Leitkultur “ anpassen müssten. CDUChefin Angela Merkel stellte sich hinter ihn, betonte aber, dass der Begriff nicht zu ihrem aktiven Sprachschatz gehöre. Paul Spiegel , der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, warf Merz vor, „im rechtskonservativen Lager auf Stimmenfang “ gehen zu wollen. Innenminister Otto Schily (SPD) lehnte den Begriff ab. Unterstützung kam vom Chef der Republikaner, Rolf Schlierer. Er bot Merz Beistand an, wenn dieser versuche, „sich dem Linksrutsch der CDU entgegenzustemmen“. Tsp

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