Politik : Union bleibt stabil

Politbarometer: Aber im Osten deutlich schwächer

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Berlin Nach ihren Zugewinnen in der Vorwoche hat sich die SPD in der politischen Stimmung stabilisiert. Laut Politbarometer, das die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag von ZDF und Tagesspiegel bleibt sie nun bei 31 Prozent. Die Union verbessert sich um einen Punkt auf 41 Prozent. Linkspartei und Grüne verharren bei je neun Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt und erreicht acht Prozent. Damit liegt Schwarz-Gelb fünf Wochen vor der Wahl neun Punkte vor Rot-Grün. 2002 hatte das bürgerliche Lager zum gleichen Zeitpunkt sieben Punkte Vorsprung.

Im Westen ist die SPD mit 31 Prozent nur um einen Punkt besser als im Osten. Anders die Union: Im Westen schafft sie 43, im Osten nur 33 Prozent. Und die Linkspartei kommt im Osten auf 23, im Westen auf sechs Prozent. Diese Ergebnisse wurden noch vor den Stoiber-Äußerungen zu den Ostdeutschen ermittelt.

Bei der Sonntagsfrage, die längerfristige Überzeugungen, Parteibindungen und Wählertaktik berücksichtigt, legt die SPD von 28 auf 29 Prozent zu. Unverändert bleiben Union (42 Prozent), Grüne (neun Prozent), FDP (acht Prozent) und Linkspartei (neun Prozent). Tsp

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