Politik : Union kritisiert Schließungspläne für Garnisonen

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Berlin Die Spitze des Verteidigungsministeriums hat am Samstag auf einer Klausurtagung in Bonn mit den entscheidenden Beratungen über die Schließung von Bundeswehr-Standorten begonnen. Nach Zeitungsberichten stehen 103 der gegenwärtig noch 570 Standorte vor dem Aus. Aus Sicht der Union ist Deutschland mit der geplanten Schließung von Garnisonen im Notfall nicht mehr ausreichend abwehrbereit. Struck lasse die Rolle der Bundeswehr für die innere Sicherheit außer Acht, sagte der Unions-Verteidigungsexperte Christian Schmidt (CSU) der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Wie die Zeitung weiter berichtet, habe Struck dem sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) zugesagt, mindestens einen der beiden großen Standorte in Sachsen, Frankenberg oder Schneeberg zu erhalten. Entscheidend sei das Argument des Katastrophenschutzes gewesen, das von der militärischen Führung ignoriert worden sei. Milbradt hatte auf die Hilfe der Bundeswehr bei den Flutkatastrophen verwiesen. dpa/ddp

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