Politik : Union sinkt in der Wählergunst

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Mainz - Angesichts der Krise der CSU und des Streits über die Gesundheitsreform verliert die Union in der Gunst der Wähler, wie das Politbarometer im Auftrag von ZDF und Tagesspiegel zeigt. CDU/CSU sanken um einen Punkt auf 36 Prozent, die SPD stieg im selben Maß auf 32 Prozent. Die FDP verbesserte sich in der Sonntagsfrage um einen Punkt auf 10 Prozent. Die Grünen sanken um einen auf 9 Prozent. Die Linke verharrte bei 8 Prozent. Bei der persönlichen Bewertung stürzte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber auf den schlechtesten Wert seit seinem ersten Auftreten im Politbarometer 1998. Er kam auf der Bewertungsskala von plus bis minus 5 auf minus 1,5. Im Dezember lag er bei minus 0,9. Auch der Streit über die Gesundheitsreform geht überwiegend zu Lasten der Union. Die meiste Kompetenz wurde bei dem Thema noch der SPD zugeschrieben: 24 Prozent sahen bei ihr eine Gesundheitspolitik in ihrem Sinne, 16 Prozent dagegen eher bei der Union. Mit 47 Prozent waren die meisten Befragten allerdings der Meinung, dass keine Partei eine Gesundheitspolitik in ihrem Sinne mache. dpa

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