Politik : Uran-Munition: Tückischer Staub

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Die USA setzten im Rahmen der Nato-Luftangriffe auf Bosnien und Jugoslawien (1995 und 1999) uranhaltige Munition wegen ihrer besonderen Sprengkraft ein. Das schwach strahlende Uran kann nach Auskunft von Forschern dem Menschen gefährlich werden, wenn er Staub von zerstörter oder beschädigter Munition mit Schadstoffen angereichert einatmet. Andere behaupten, das radioaktive Material pulverisiere Sekunden nach der Explosion. Damit wäre die Gefährdung für Soldaten in angreifenden Kampfjets gering, für die Zivilbevölkerung dagegen hoch. Sollte die Strahlung nicht verpufft sein, sind auch Soldaten und Mitarbeiter von Organisationen gefährdet, die bombardierte Objekte nach Minen absuchen.

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