US-Außenministerin : Clinton dementiert Interesse an Weltbank-Chefposten

Ende kommenden Jahres könnte Robert Zoellick den Chefsessel bei der Weltbank räumen. US-Außenministerin Clinton ist als Nachfolgerin im Gespräch - will den Posten aber angeblich nicht.

Hillary Clinton und Robert Zoellick Foto: Reuters
Hillary Clinton und Robert ZoellickFoto: Reuters

Die USA haben einen Bericht über ein angebliches Interesse von US-Außenministerin Hillary Clinton am Chefposten bei der Weltbank dementiert. "Diese Geschichte ist völlig falsch", erklärte Clintons Berater Philippe Reines am Donnerstag in einer Email. Das Weiße Haus wollte sich nicht äußern.

Clinton habe weder mit US-Präsident Barack Obama, dem Weißen Haus oder sonst jemandem über einen möglichen Wechsel zur Weltbank gesprochen. Sie habe "absolut kein Interesse" an dem Posten geäußert und würde diesen auch nicht annehmen, sollte er ihr angeboten werden.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor berichtet, Clinton spreche mit dem Weißen Haus über einen Wechsel zur Weltbank im kommenden Jahr, sollte der derzeitige Weltbank-Chef Robert Zoellick am Ende seiner Amtszeit ausscheiden. "Hillary Clinton will den Posten", zitiert Reuters eine namentlich nicht genannte Quelle. Der Posten wird traditionell an einen US-Bürger vergeben.

Anfang der Woche hatte eine der Weltbank nahestehende Quelle der Nachrichtenagentur AFP ebenfalls gesagt, dass die USA die Möglichkeit einer Kandidatur Clintons prüften. Clinton hatte in der Vergangenheit gesagt, dass sie nicht plane, länger als vier Jahre im Außenministerium zu bleiben. (rtr/AFP)

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