US-BOTSCHAFTER : „Diese Geschichte ist nicht zu Ende“

Der amerikanische Botschafter in Deutschland, Philip Murphy, hält Al Qaida nicht für besiegt. „Die Ergreifung und Tötung bin Ladens war sicherlich ein wichtiger Schritt, aber keineswegs das Ende in dieser Geschichte“, sagte Murphy am Freitag im Deutschlandfunk. Eine Gefahr gehe auch zunehmend von Einzeltätern aus. In Zukunft werde sich die amerikanische Regierung stärker in der Welt engagieren, sagte Murphy. „Wir können es nicht alleine schaffen“, erklärte der Botschafter. Es sei gut, dass man sich die Lasten mit Verbündeten wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien teilen könne. Die Beziehungen zur deutschen Regierung sieht der Botschafter nach der Enthaltung in der Libyen-Frage im Weltsicherheitsrat nicht beschädigt. „Deutschland ist und war einer der engsten und verlässlichsten Verbündeten der USA. Das hat der Präsident ja auch letzte Woche wieder bekräftigt.“ US-Präsident Barack Obama hatte der internationalen Gemeinschaft für die Solidarität nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gedankt. „Wir in den USA werden nie vergessen, wie uns Menschen überall auf der Welt solidarisch beistanden“, erklärte Obama. dpa

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