US-Geheimdienstanalyse : Al Qaida so stark wie vor 9/11

Das Terrornetzwerk Al Qaida hat offenbar zu alter Stärke zurückgefunden. Terrorvize Al-Sawahiri fordert Vergeltung für die Erstürmung der Roten Moschee.

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Ayman al-Zawahiri: Der Vize Osama bin Ladens in einer Videobotschaft. -Foto: dpa

Washington/KairoDas Terrornetzwerk Al Qaida ist nach einer amerikanischen Regierungsanalyse wieder erstarkt und so gefährlich wie zu Zeiten der Anschläge vom 11. September 2001. Dem Bericht zufolge habe Al Qaida ein sicheres Rückzugsgebiet in den Stammesgebieten Pakistans gefunden, berichtete der US-Fernsehsender CNN.

Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, sagte zu dem Bericht, es sei kein Wunder, dass Al Qaida erstarkt sei. Dies hänge mit Präsident George W. Bushs "halsstarriger" Entschlossenheit zusammen, das US-Militär in einer so großen Stärke in dem Irakkrieg zu binden.

Der Al-Qaida-Vize Eiman al-Sawahiri rief unterdessen nach der Erstürmung der Roten Moschee in Islamabad durch Sicherheitskräfte die Pakistaner zum Aufstand gegen Präsident Pervez Musharraf auf. Die pakistanischen Muslime müssten die Aufständischen in Afghanistan unterstützten, forderte Al-Sawahiri. Das berichtet der auf die Auswertung islamistischer Internetseiten spezialisierte US- Onlinedienst Laura Mansfield im Internet. (mit dpa)

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