• US-Präsidentschaftswahl: Brandanschlag verwüstet Büro der Republikaner in North Carolina

US-Präsidentschaftswahl : Brandanschlag verwüstet Büro der Republikaner in North Carolina

In der US-Stadt Hillsborough wird ein Parteibüro der Republikaner zerstört. "Nazi-Republikaner raus" steht an einer Wand. Donald Trump nennt die Täter "Tiere".

US-Bundesstaat North Carolina: Brandanschlag auf ein Parteibüro der Republikaner
US-Bundesstaat North Carolina: Brandanschlag auf ein Parteibüro der RepublikanerFoto: Screenshot CNN

Im US-Bundesstaat North Carolina ist ein Parteibüro der Republikaner mit einem Brandsatz angegriffen worden. Es entstand Sachschaden, doch wurde bei dem nächtlichen Angriff in Hillsborough niemand verletzt, wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte. Demnach wurde bei der Attacke in der Nacht zu Sonntag auf ein benachbartes Gebäude "Nazi-Republikaner raus aus der Stadt, sonst (...)" gesprüht.

Die örtliche Parteiführung sprach von "politischem Terrorismus" und erklärte, es hätte "sehr wohl" jemand getötet werden können. Das Büro sei ein Totalschaden.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump gab Anhängern seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton die Schuld. "Tiere, die Hillary Clinton und die Demokraten repräsentieren", hätten den Brandanschlag verübt.

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Clinton verurteilte den Angriff als "inakzeptabel" und erklärte, sie sei dankbar, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

Trump, der sich Vorwürfen sexueller Belästigung von mehreren Frauen ausgesetzt sieht, hatte am Wochenende wiederholt von "Wahlmanipulation" gesprochen. Er sieht sich als Opfer einer Kampagne. Trumps Topberater Rudy Giuliani sprach am Sonntag sogar direkt von "Betrug".

Trumps Vizekandidat Mike Pence versicherte, dass Trump und er das Ergebnis der Präsidentenwahl am 8. November "absolut" akzeptieren würden. Dies trotz der "Voreingenommenheit" der Medien zugunsten der Demokratin Clinton, sagte Pence am Sonntag dem Sender NBC. Wahlen seien stets sehr hart, aber die USA hätten eine "Tradition der friedlichen Machtübergabe". (mit AFP, dpa)



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