US-Vorwahlen : Kennedys unterstützen Obama

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat einen neuen prominenten Unterstützer: Senator Ted Kennedy, der Bruder von John F. Kennedy, will sich für Obama aussprechen. Und noch ein weiteres Mitglied des Kennedy-Clans ist für Obama.

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Ted Kennedy und Barack Obama. -Foto: AFP

WashingtonTed Kennedy will seine Unterstützung heute offiziell und öffentlich erklären. Der Bruder von Präsident John F. Kennedy und Senator Robert Kennedy gilt als einer der einflussreichsten und angesehensten Politiker innerhalb der Demokratischen Partei. Seine Unterstützung für Obama wäre nach ihrer Niederlage bei den Vorwahlen im Bundesstaat South Carolina ein weiterer harter Schlag für Hillary Clinton. Sie hatte bei der Abstimmung am Samstag nur 26,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können, Obama kam dagegen auf 55,4 Prozent.

Obama hat bereits eine prominente Unterstützerin aus dem Kennedy-Clan: JFK-Tochter Caroline schrieb in der "New York Times on Sunday", sie unterstütze den schwarzen Senator, weil er sie an ihren Vater erinnere. "Senator Obama inspiriert meine Kinder, die Enkel meiner Eltern", hieß es in dem Artikel, der die Überschrift "Ein Präsident wie mein Vater" trug.

"Manchmal dauert es eine Weile, bis man erkennt, dass da jemand ist, der eine besondere Fähigkeit hat, unseren Glauben an uns selbst zu stärken", schreibt Caroline Kennedy über Obama. So entstehe ein Gefühl dafür, "dass wir zusammen Großes leisten können". Die USA benötigten derzeit "genauso wie 1960" einen Führungswechsel. Obama präsentiert sich im Vorwahlkampf als Kandidat des Wechsels, der Fehler im politischen System in Washington überwinden will. Caroline Kennedy war fünf Jahre alt, als ihr Vater im November 1963 ermordet wurde. (svo/AFP)

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